Mainpost vom 22.08.2012

GOLLMUTHHAUSEN

Laufen im Dienste der Gemeinschaft

Kinder und Betreuer einer sozialpädagogischen Wohngruppe werden Pilger

 

Gemeinsam unterwegs: Am Dienstag starteten die Jugendlichen und ihre Betreuer (Rupprecht Wolf in der Mitte) zu ihrer Pilger-Premiere. 846 Kilometer, auf einem Seitenweg des Santiago de Compostela und dem Jakobusweg, wollen sie in zwei Wochen zurücklegen. Auch wenn sie täglich bis zu 20 Kilometer marschieren wollen, ergibt sich reich rechnerisch, dass sie einen Großteil mit dem Begleitfahrzeug zurücklegen werden. Wichtigstes Ziel ist, die Gemeinschaft zu stärken. (Foto: Thomas Hälker) Rupprecht Wolf, Leiter und Inhaber der sozialpädagogischen Kinder- und Jugendwohngruppen Wolf ist stolz auf seine Jugendlichen, die sich zum Ziel gesetzt haben einen 846 Kilometer langen Pilgerweg, gemeinsam mit den beiden Betreuern Marcel Reukauf und Alexander Lenk zu bewältigen. So etwas ist heute eigentlich nichts besonderes mehr, pilgern und wandern doch zwischenzeitlich viele Menschen die unterschiedlichsten Wege um sich spirituell oder einfach aus Ehrgeiz zu bewegen. Bei den Pilgern der Jugendwohngruppen aber macht das Alter der sechs Jugendlichen (von zehn bis 16 Jahren) und die die Hintergründe das besondere aus. „Ich habe im Fernsehen etwas ähnliches gesehen und wollte es auf unsere Wohngruppe umsetzten“, erklärt Lauftherapeut und Betreuer Marcel Reukauf. Bevor es so weit war mussten viele Hindernisse und Hürden übersprungen werden. Unterstützung für die Idee bekam die Wohngruppe von den Jugendämtern, die das Projekt auch finanziell mittragen um vernünftiges Schuhwerk und für das Laufen geeignete Kleidung anschaffen zu können. „Wir sind auf offene Ohren und eine große Unterstützung getroffen, das war der Start und die richtige Motivation“, erklärt der Laufprofi. Zunächst wurden kleine Tagesetappen mit den Jugendlichen absolviert, um zu sehen welches Pensum mit ihnen zu schaffen ist und wie das Sozialverhalten der jungen Leute in Stresssituationen aussieht. „Wir wollen mehr als nur das Laufen vermitteln, soziale Kompetenz oder auch an die Grenzen gehen, ist für unsere Jugendlichen eine komplett neue Erfahrung“, erklärt Betreuer Alexander Lenk. Ein bisschen Spaß muss sein Damit das Pilgern nicht als reines Laufen von A nach B empfunden wird, haben sich die beiden Erziehungsexperten im Vorfeld viele Gedanken gemacht, wie die Strecke attraktiv gestaltet werden könnte. Kleine Höhepunkte auf den Tagesetappen sollen für den Spaßfaktor sorgen. Seen, Berghöhlen, Wasserfälle oder Wildwasserfahrten sind eingeplant um für Abwechslung zu sorgen. Auch ein Zeltplatz auf 2500 Meter Höhe mit Blick auf eine Gebirgslandschaft im Salzburger Land oder ein Lagerplatz direkt am Meer sollen für die Strapazen entschädigen. Geplant sind Tagesetappen von15 bis 20 Kilometern. Auch das Zelten soll spontan erfolgen, viel geplant wurde mit Zeltplätzen nicht, da man nicht weiß wie schnell man voran kommt. Um eine gewisse Sicherheit zu bekommen ist ein Bus als Transportfahrzeug dabei, der im Vorfeld das neue Lager erkundet und die Vorarbeiten für den Tag erledigt. Jeweils einer der Jugendlichen darf im Wechsel im Bus mitfahren und muss bei der Organisation helfen. Nach Mittagessen und Siesta in der Mittagshitze zieht der Trupp weiter bis man am späten Nachmittag das Lager für die Nacht aufschlägt und gemeinsam auf einer Wiese, bei einem Landwirt in der Scheune, in einem Kirchengarten oder auf einem Zeltplatz ein Domizil zum Übernachten findet, das der Voraustrupp ausgesucht hat. „Wir werden auch mal ein Stück mit dem Bus fahren, wenn es zu beschwerlich wird“, erklärt Lauftherapeut Reukauf. Gerade im Gebirge wollen die Betreuer kein unnötiges Risiko eingehen. Das die Pilgertour weit mehr für die Jugendlichen bedeutet als reiner Urlaub, geben die beiden Betreuer klar zu verstehen. Die Expedition ist für beide Seiten eine motivationsfördernde Angelegenheit, sowohl für die Jugendlichen wie auch für die Betreuer und soll eine engere Beziehung zwischen den beiden Parteien aufbauen helfen. Das Unbekannte muss gemeistert werden und nur im Team sei das Ganze zu schaffen. Die Gemeinschaft wird durch Zelt aufbauen, Wäsche machen, Nahrungszubereitung gestärkt und jeder muss seinen Teil dazu beitragen, dass alles funktioniert. Pädagogisches Experiment Alexander ist aufgeregt und kann es gar nicht erwarten loszulaufen. „Wann geht es los“, will der Zehnjährige wissen und trippelt vor dem Haus auf und ab. „Gleich, wir wollen noch mal alles überprüfen, dann geht es los“, beschwichtigt ihn Lenk und kontrolliert zum zigsten Mal die Ausrüstung. Auch für die beiden Betreuer ist das ganze Neuland und ein wenig Premierenfieber macht sich breit. Rupprecht Wolf vertraut seinem Team und gibt zum Start ein kleines Gebet mit auf die Reise, bevor es auf einem Seitenweg des Santiago de Compostela, dem Jakobusweg Richtung Genua als Ziel für diese erste Pilgerstrecke losgeht. Verfolgen kann man die Pilgerreise auch Online. Unter wohngruppewolfpilgertour.blog.de/ sind die aktuellen Ereignisse abrufbar oder es ist möglich, selbst Kommentare abzugeben.

Von Main-Post-Mitarbeiter Thomas Hälker

 

Mainpost vom 12.07.2013 Gollmuthhausen/Aubstadt

Wohngruppe Wolf fuhr auf Schalke

Die Gruppe nahm am Runnerspoint-Lauf, dem größten Firmenlauf in Deutschland, teil

 

Die Wohngruppe Wolf nahm am Runnerspoint-Lauf, dem größten Firmenlauf in Deutschland mit rund 10 000 Teilnehmern unter dem Motto „Wir sind ein Team“ teil. In der „Veltins-Arena auf Schalke“ startete die Gruppe mit eigenen Trikots, viel Motivation aber auch Anspannung.

Am Samstag ging die Fahrt zunächst in Richtung Dortmund, wo sich die Gruppe in einer Jugendherberge einquartierte. Am Sonntagmorgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück los Richtung Gelsenkirchen, um die Arena auf Schalke zu erobern. Dort angekommen bot sich den Teilnehmer ein faszinierender Anblick. In der großen Arena, in der sonst nur die Bundesligaprofis um Meisterschaftspunkte kämpfen, sollten nun alle beim „Running Day“ ihr Bestes geben. Als Erstes starteten die Jüngsten (Elf bis 13 Jahre) in der fünf mal ein Kilometer-Staffel und konnten unter mehreren hundert anderen laufbegeisterten Kindern den 18. Platz belegen.

Nach einer längeren Pause, in der alle das interessante Ambiente genießen konnten, starteten dann am Nachmittag die Ältesten (15 bis 17 Jahre). Inzwischen war die Arena mit mehreren Tausend Laufbegeisterten gefüllt und die Stimmung konnte nicht besser sein. Die Jugendlichen der Wohngruppe Wolf nahmen am 5000-Meter-Lauf teil, hierzu konnten die meisten Sportler begrüßt werden. Alle Kinder und Jugendliche meisterten ihre Läufe erfolgreich und kehrten mit großen Erfolgserlebnissen und vielen Eindrücken nach Gollmuthhausen und Aubstadt zurück.


 

 

Mainpost vom 06.10.2014

Merkershausen

Wohngruppe Wolf auf dem Flugplatz am Himmelreich

 

Beinahe hätte der Nebel den Kindern der Wohngruppe Wolf einen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn es stand ein Besuch am Flugplatz des Aeroclubs Bad Königshofen am Himmelreich bei Bad Königshofen auf dem Programm. Schnell hat sich dann die Sicht gebessert und der sehnlichst gewünschte Flug mit einem der Flieger konnte beginnen. Nach anfänglichem Nebel konnten Kinder der Wohngruppe Wolf am Flugplatz Bad Königshofen einen Tag voller Erlebnisse mit ehrenamtlichen Mitgliedern des Vereins am Himmelreich verbringen. Neben einem Geländespiel mit den unterschiedlichsten Aufgaben konnten sie zum einen unter Anleitung Flugmodelle steuern, aber auch selbst einmal mit echten Flugzeugen mitfliegen. Nach einer Stärkung mit leckeren Bratwürsten und erfrischenden Getränken gab es bei der anschließenden Siegerehrung durch die Reihe nur glückliche Gewinner.

Mainpost vom 03.06.2016

Gollmuthhausen/Aubstadt

Pädagogik trifft Kunst - Marmor im Vorgarten

 

Ein kleines Modell zeigt, wie der Brunnen einmal aussehen soll: Das Oberteil und das Pflaster bestehen aus Marmor, ein Material, das den Künstler Frédéric d?Ard (rechts) genauso fasziniert wie den Geschäftsführer der Wohngruppen Wolf, Rupprecht Wolf. Foto: Regina Vossenkaul

 

Ihr 20-jähriges Bestehen feiern die „Sozialpädagogischen Kinder- und Jugendwohngruppen Wolf“ am Samstag, 30. Juli. Geschäftsführer Rupprecht Wolf lädt dazu alle interessierten Bürger ein. Im Vorfeld hat er ein besonderes Geburtstagsgeschenk bestellt unter dem Motto „Pädagogik meets Kunst“ und dafür den Münnerstädter Künstler Frédéric d'Ard engagiert.

Frédéric d'Ard ist vom Marmor ebenso begeistert wie Rupprecht Wolf und liebt die Arbeit mit dem Material, in dem sich das Licht in den Kristallen bricht und ihn lebendig macht.

Der Stein habe sein eigenes Leben, von dem er sich zu mehr oder weniger abstrakten Formen anregen lässt. „Marmor muss man verstehen, dem Marmor muss man sich mit Vorsicht freundlich nähern. Marmor ist wie ein Lebewesen, dessen Vertrauen man gewinnen muss, bevor man sich ihm zuwendet. Der Stein in seiner scheinbaren Härte lässt sich wie alles Lebendige gerne anfassen und gibt dabei den Eindruck weich und geschmeidig zu werden, ohne seine tatsächliche Härte zu verlieren“, sagt d'Ard zu seiner Herangehensweise.

Für die Wohngruppen Wolf hat er einen Brunnen geformt, der im Vorgarten des Hauses der Wohngruppe „Milzgrund“ in Aubstadt seinen Platz finden wird. Ein kleines Modell hat d‘ Ard angefertigt, der Hauptteil, aus einem Marmorblock entstanden, steht fertig in seinem Atelier.

Auf einem Rondell aus Marmorpflaster steht ein Sockel, auf dem die Skulptur Platz hat. Das Wasser läuft nicht über den Stein, damit er keine Algen ansetzt und beschädigt wird, sondern spritzt von unten nach oben und vervollständigt das Bild. Die Gegensätze Weich und Hart, Innen und Außen, Nass und Trocken, Fließend und Beständig, Stille und Klang werden ausgedrückt. „Das ist auch etwas für die Bürger, die sich das Kunstwerk anschauen können“, meint Wolf. Rechtzeitig zum Fest soll alles fertig sein, dazu wird auch „Haus- und Hofhandwerker“ Wolfgang Müller beitragen.

Die Wohngruppen Wolf haben drei Häuser, wobei das dritte Haus in Aubstadt derzeit leer steht, dort werden in Kürze drei Jugendliche einziehen, die dort selbstständiges Leben einüben. Insgesamt werden in den Wohngruppen derzeit 14 Kinder zwischen vier und 19 Jahren von einem Team betreut.

Gefeiert wird am 30. Juli ab 10 Uhr am Schützenhaus Gollmuthhausen. Der Tag beginnt mit einer ökumenischen Dankesfeier und endet um 23.30 Uhr mit einem Feuerwerk. Dazwischen werden die Gäste unterhalten mit Musik, Märchen, Ritterspielen, Clownerie und Zauberei, Hüpfburg, Astronautenrad und Seiltänzer.

Der Künstler

Frédéric d'Ard wurde am 8. Juli 1935 in Bukarest als Sohn eines deutschen Vaters und einer griechischen Mutter geboren. Er absolvierte ein Kunststudium in Bukarest als Schüler des rumänischen Maestro Professor Constantin Barasky und sammelte Erfahrungen als Schauspieler, Sänger und Tänzer. Seit 1963 ist er freischaffender Künstler. Seit 1980 lebt er in Deutschland und fand nach Stationen in Frankfurt und Nürnberg ein Atelier in Würzburg. Seit Ende 2004 betreibt er sein Atelier in Münnerstadt/OT Wermerichshausen. Ausgestellt hat er bereits in Moskau, Warschau, Sofia, Bukarest, Prag und vielen weiteren europäischen, aber auch unterfränkischen Städten. Ständige Ausstellungen sind von ihm in Montreux, Sommerhausen oder Euerdorf zu sehen. Großskulpturen stehen von ihm in Würzburg, Schweinfurt und Bastia-Umbra.

Mainpost vom 22.07.2016

Gollmuthhausen

Seiltänzer, Lamas, viel Musik und zum Schluß ein Feuerwerk

 

 

Die „Sozialpädagogische Kinder- und Jugendwohngruppe Wolf gGmbH“ mit Geschäftsführer Rupprecht Wolf feiert ihr 20-jähriges Bestehen am Samstag, 30. Juli, am Schützenhaus.

 

Die Wohngruppen verfügen über drei Häuser, wobei das dritte Haus in Aubstadt derzeit leer steht, dort werden in Kürze drei Jugendliche einziehen, die das selbstständige Leben einüben. Insgesamt werden in den Wohngruppen derzeit 14 Kinder zwischen vier und 19 Jahren von einem Team betreut.

 

Am Samstag ist ab 9.30 Uhr ein Begrüßungskomitee vor Ort, um 10 Uhr beginnt eine ökumenische Dankfeier mit dem Gesangsverein Gollmuthhausen. Die Aubstädter Musikanten spielen ab 11 Uhr und die Gruppen „Gartenstraße“ und „Blockhaus“ stellen sich vor. Um 13 Uhr unterhält „Lexi Kichererbse“ mit Clownerien, um 14 Uhr und um 16.45 Uhr wird ein Jongleur erwartet, ab 16 Uhr eine Portraitmalerin. Außerdem liest eine Märchenerzählerin „Das Waldhaus“ vor, später noch einmal um 16.45 „Hans im Glück“.

 

Während des Nachmittags gibt es Bastelstationen, eine Hüpfburg, das „Astronautenrad“, einen Tischtennis- und einen Beachvolleyball-Schaukampf. Sogar die Jagdhornbläser-Gruppe tritt auf. Die musikalische Unterhaltung übernehmen die Feierbänd (14.30 Uhr bis 16.30 Uhr), „Heavens Gate“ (17.30 bis 18.30 Uhr), Conny Albert mit Mundart Blues (18.45 bis 19.30 Uhr), Liedermacher Johann Müller (21 bis 21.45 Uhr) und als Highlight die „Bluespapas (21.45 bis 23.30 Uhr).

 

Zu den Höhepunkten gehören ein zweistündiges Trekking mit den Haßberglamas, Start ist um 15.30 Uhr, und von 15.40 bis 16 Uhr der Seiltänzer Oliver Zimmermann. Ritterspiele mit Jonas Dietz stehen von 19.45 bis 20.15 auf dem Programm. Zum Abschluss gibt es um 23.30 Uhr ein Feuerwerk.

 

Mainpost vom 22.07.2016

Gollmuthhausen

Ein Ersatzzuhause im Milzgrund

 

20 Jahre Wohngruppen Wolf: Stellvertretender Landrat Peter Suckfüll (hinten, rechts) gratulierte Geschäftsführer Rupprecht Wolf (links), hier mit einigen der Kinder und Mitarbeiterinnen.

 

 

Aus der Aufnahme eines ersten Pflegekindes durch Ingrid und Rupprecht Wolf entstand die Idee, Kindern und Jugendlichen in Wohngruppen ein Zuhause zu bieten. Am Samstag feierte die „Sozialpädagogische Kinder- und Jugendwohngruppe Wolf GmbH“ 20-jähriges Bestehen mit einem Mammut-Festprogramm und vielen Höhepunkten für Jung und Alt.

 

„Zwei unserer vier Kinder waren bereits aus dem Haus, als wir damals das erste Pflegekind aufnahmen“, berichtet Geschäftsführer Rupprecht Wolf. Die Idee, eine Wohngruppe zu gründen, lag nahe, denn der Sozialpädagoge und die Heim- und Jugenderzieherin Ingrid Wolf verfügten über die notwendige Ausbildung. Im Juni 1996 fand die offizielle Eröffnung statt, wobei die Familienwohngruppe zunächst in das eigene Wohnhaus in Gollmuthhausen integriert war.

 

Momentan gibt es drei Wohneinheiten in drei Häusern, in denen 15 Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 19 Jahren leben und von Pädagogen betreut werden. Die Wohngruppe „Milzgrund“ in Aubstadt steht jedoch momentan leer, dort werden in Kürze drei Jugendliche einziehen, die das selbstständige Leben lernen.

 

An die Anfänge der Wohngruppe „Blockhaus“ erinnert sich Wolf besonders gern, weil das Gebäude gerade gekauft worden war und hergerichtet wurde, als ein Jugendamt eine Unterbringung für sechs Geschwister und Halbgeschwister suchte, die nicht getrennt werden sollten. Das jüngste Kind war ein halbes Jahr alt – die Gruppe konnte direkt aufgenommen werden.

 

Am und im Schützenhaus Gollmuthhausen fand das Geburtstagsfest statt, das mit einer ökumenischen Dankfeier begann und am späten Abend mit einem Feuerwerk endete. Gedacht wurde während der Feier auch der Mitbegründerin Ingrid Wolf, die vor einigen Jahren verstorben ist. Mit viel Musik von den Aubstädter Musikanten, der „Feierbänd“, „Heavens Gate“, Conny Albert, Johann Müller und den „Bluespapas“ wurde das Fest gestaltet, dazu kamen zahlreiche Mitmach- und Bastelstationen sowie Infostände, darunter der von Birgit Kirsch, Ärztin aus Bad Königshofen, die Erdbebenopfern in Nepal hilft, und der von Biberberater Egon Hüllmandel mit seinen Naturprojekten.

 

Zu den Höhepunkten des Tages gehörten die Haßberglamas, mit denen Kinder spazieren gehen durften und die sich problemlos führen ließen, sowie der Artist Oliver Zimmermann, der der Bezeichnung „Seiltänzer“ alle Ehre machte. In geschätzten fünf Metern Höhe riskierte er kleine Tanzschritte, setzte und legte sich auf das schmale Seil, wobei nur die lange Balancierstange ein Hilfsmittel war – die Zuschauer hielten den Atem an. Unbeschadet erreichte der Artist schließlich wieder den Boden.